Analoge Eingänge

Alle unsere Displays (zu finden unter Produkte) besitzen analoge Eingänge – also 0-5V Eingänge, über welche sich eben solche Sensoren anschließen lassen. Die Sensoren decken einen großen Einsatzbereich ab:

  • Ladedruck
  • Abgasgegendruck
  • Lambda/AFR*
  • Öldruck
  • Benzindruck
  • Abgastemperatur*
  • Wassertemperatur*
  • Ansauglufttemperatur*
  • Öltemperatur*

* eventuell Zusatzelektronik erforderlich

Elektrischer Anschluss

ACHTUNG: die gesamte 5V Spannungsversorgung für alle Eingänge zusammen darf den Strom von 1A nicht übersteigen. Dies ist unbedingt zu beachten!

Bei allen Arbeiten an der Elektrik ist mit äußerster Vorsicht vorzugehen und diese sind nur von geschultem Personal vorzunehmen. Für Schäden am Fahrzeug oder dessen Kompoenenten sowie am Display übernimmt CANchecked keine Haftung!

Das Display bietet eine Versorgungsleitung für 5V und Masse an, wo die Spannungsversorgung der Sensoren abgegriffen werden kann. Besitzt der Sensor bereits eine Spannungsversorgung (über Steuergerät oder intern), so ist nur das Massekabel mit dem Sensor zu verbinden.

Die 4 Kabel für die analogen Eingänge sind mit dem Signalausgang des Sensors zu verbinden.

analoge Sensoren Anbindung

NTC Sensoren

Um NTC Sensoren anzuschließen, bedarf es eines zusätzlichen Widerstands.
Der NTC Sensor wird an Masse und den analogen Eingang vom Display angeschlossen.
Zusätzlich wird ein 1K1 Widerstand (1000 Ohm, 1%, 0.25W) an den analogen Eingang und an 5V angeschlossen.
Im DSS importiert man sein TRI-File von der SD-Karte im Display und stellt den entsprechenden Eingang auf „NTC“. Nun erfolgt die Konstatenberechnung nach Steinhart-Hart. Hierzu gibt man über „Calculate“ drei Wertepaare (Temperatur/Widerstand) an. Der vierte Werte (outmap2) gibt den Widerstandswert in Ohm an (1000 = 1k Ohm). ist

Achtung! Die Auswahl an NTC Sensoren am MFD15 ist aktuell noch auf den Raid HP Sensor beschränkt. Alternativ kann man hier auch auf Typ-K Wandler zurückgreifen.

elektrischer Anschluss NTC

NTC Option im DSS

Drei Wertepaare vergeben

Konfiguration im Display (nur Gen1)

für Gen2 Displays bitte das DSS nutzen

Type K analogue mapping

Analoge Sensoren besitzen eine lineare Kennlinie – hier im Beispiel ein Typ-K Element (0V = 0°C; 5V = 1250°C):

Die entsprechenden Werte können meist dem Datenblatt entnommen werden. Alternative müssen die Werte berechnet werden.

Im Display selber aktiviert man in der Sensoreinstellung zunächst den analogen Eingang und im Anschluss stellt man die „Mapper“ Option auf „active“. Damit erscheinen unter dem Map die Optionen für 0V und 5V, wo man die passenden Werte einträgt.

  1. AN Eingang auswählen im Display-Menü unter „Sensors“
  2. Eingang aktivieren („Active“)
  3. „Mapper“ aktivieren
  4. 0V Wert eintragen
  5. 5V Wert eintragen
  6. zurück ins Menü und „Save Data“ antippen um die Werte permanent zu speichern
analoge eingänge konfigurieren

Test des analogen Eingangs

Um den Eingang oder das Mapping zu testen, geht man wie folgt vor:

  1. Sensor abklemmen
  2. Display anschalten
  3. Im Display-Menü auf „Test Data“ oder den Sensor darstellen als Widget
  4. 5V auf das Kabel des Eingangs geben => Wert im Display geht auf das Maximum
  5. 5V wieder entfernen
  6. Masse auf das Kabel des Eingangs geben => Wert im Display geht auf das Minimum

weitere Einstellungen

Folgende Einstellungen sind nur für Leute die gern experimentieren und/oder die Einstellungen wirklich auf den Punkt genau haben möchten.

Umbenennen eines analogen Eingangs

Bei unserem MFD28 gibt die gesamte Konfiguration das sogenannte TRI-File vor. Dieses kann mit unserem DSS editiert und erweitert werden.

Nun kann man alle Sensoren editieren und auch umbenennen – so auch die analogen Eingänge. Hierbei ist auf die maximale Länge von 15 acht zu geben.
Beim MFD15 ist die Änderung des Namens (nur für analoge Eingänge) direkt im Display mit dem Drehknopf in der Sensoreinstellung möglich.

Glättung der Werte

Sollten die analogen Werte zu schnell springen (Werte „zappelt“) oder ist die Update-Rate zu langsam/ungenau, so lässt sich dies im Display-Menü (MFD28 Gen1: „other settings“; MFD15/MFA20: „Settings“ mit der Option „ANupdate“ festlegen. Mit jedem Display-Refresh werden die analogen Werte abgefragt. Steht nun ANupdate auf 2, so wird immer nur der Durchschnitt der letzten ZWEI Werte angezeigt. Maximale Einstellung ist hier 40.

Die Display Update-Rate ist mit der Menüoption „Refresh“ einstellbar und gibt die Pause nach dem Refresh in Millisekunden an (in 10er Schritten von 0 bis 150 einstellbar)

Beim MFD28 / MFD32 / MFD32S der Gen2 kann man im DSS je Sensor die Dämpfung einstellen. Hierzu aktiviert den „Enhanced Mode“ und ändert dann für den analogen Eingang den Wert bei „length“:
0 = keine Glättung
250 = maximale Glättung

Getestete Sensoren

Generell werden alle linearen 5V und NTC Sensoren unterstützt. Hier eine Auswahl, welche schon getestet wurden oder durch Kunden im Einsatz sind.

Hersteller/NummerVerwendung0V-Wert5V-Wert
VAG 03C906051AÖl- und Benzindruck(Gegenstecker: 3D0 973 703)
 
oder
 
CANchecked CC22901
-1.25bar11.25bar
Prosport PremiumÖl- und Benzindruck-1.25bar11.25bar
Bosch 0281002401
VAG 038906051C
Luftdruck/Ladedruck -1 bis 2bar-1.05bar2.23bar
ZadatechLuftdruck/Ladedruck 0-10bar
absoluter Druck
0.03bar10.34bar
Zadatech Bosch ADVLambdacontroller7.4AFR22.39AFR
Zadatech Bosch ADVLambdacontroller0.50 Lambda1.52 Lambda
Zeitronix ZT-2Lambdacontroller9.6 AFR19.6 AFR
Zeitronix ZT-2Lambdacontroller0.65 Lambda1.33 Lambda
Spartan 2Lambdacontroller0.68 Lambda1.36 Lambda
Spartan 2Lambdacontroller10 AFR20 AFR
Knödler L-MW V4.0 12V B/E/SLambdacontroller10 AFR20 AFR
Knödler L-MW V4.0 12V B/E/SLambdacontroller0.7 Lambda1.3 Lambda
MPX5700APLadedrucksensor -1 bis 6bar-1.31 bar6.46 bar
Reveltronic EGT-K 1/2/4 ChannelAbgastemperatur0 Grad1250 Grad
ZadatechLuftdruck/Ladedruck 0-6bar
absoluter Druck
0.06bar6.67bar
CANcheckedÖl-/Wassertemperatur CC22902**NTC Option0.00156164
0.00022520
0.00000016
1000
*ZadatechÖltemperatur**NTC Option0.00143754
0.00024832
0.00000014
1000

* mit 1 kOhm Pullup Widerstand
** bitte im DSS im „TRI Editor“ den Eingang auf „NTC“ stellen und die passenden Werte vergeben

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